Vid2Game: Kontrollierbare Game-Character aus Videos

Neuer Algorithmus, der Game-Character aus Videos extrahiert und mit Controller spielbar macht, in diesem Fall hier für ein Tennis-Game, ist aber auch für jedes RPG so denkbar.

Paper: Vid2Game: Controllable Characters Extracted from Real-World Videos

We are given a video of a person performing a certain activity, from which we extract a controllable model. The model generates novel image sequences of that person, according to arbitrary user-defined control signals, typically marking the displacement of the moving body. The generated video can have an arbitrary background, and effectively capture both the dynamics and appearance of the person.

The method is based on two networks. The first network maps a current pose, and a single-instance control signal to the next pose. The second network maps the current pose, the new pose, and a given background, to an output frame. Both networks include multiple novelties that enable high-quality performance. This is demonstrated on multiple characters extracted from various videos of dancers and athletes.

Gib mir den Rest, Baby…

Mike Diamonds Brooklyn Toilet

Diese Doku über die Punk-Wurzeln der Beastie Boys auf Arte (hier auf Youtube) erinnerte mich an diese Tapeten-Designs von Mike Diamond sowie Vincent J. Ficarra und Adela Qersaqi aus New York, die er für die Brooklyn Toilet gestaltete, ein Klo im Stil alter französischer Landhäuser, nur halt mit Kram von Brooklyn.

The vision was to pay tribute to all things Brooklyn in a way that would appear to be a traditional French Country Toile, but when you step to it the pattern reveals elements and vignettes that make up the truth about Brooklyn. […]

Brooklyn Toile captures the King’s borough from Coney Island to Hasidic Jews to the greatest rapper of all time to our own Boerum Hill. Daily life in the bk dealing with subways, pigeons, stroller moms, and b-boys makin’ the freak freak is all up in there. Like Sam the butcher bringing Alice the meat – go on and get some!

Gib mir den Rest, Baby…

Slavoj Žižek but it keeps getting faster whenever he sniffs

22. April 2019 16:06 | #Fun #Slavoj Žižek

Slavoj Žižek but it keeps getting faster whenever he sniffs. So on and so on. –> Gib mir den Rest, Baby…

Alien 40th Anniversary Shortfilms #4: Ore

22. April 2019 15:29 | #Alien #Film #Kurzfilm #Science Fiction

Hier der dritte von sechs Kurzfilmen aus dem Alien-Universum, die wöchentlich zum 40. Jubiläum auf IGN veröffentlicht werden: Ore von den Spear Sisters. –> Gib mir den Rest, Baby…

Slavoj Žižek über Krieg in Europa vs Jordan Peterson über Vulgärmarxismus

Der DLF hat ein interessantes Gespräch mit Slavoj Žižek, der darin ein paar kluge und beunruhigende Dinge über neue Kriege in Europa sagt, und die Philosophie-Radiosendung Sein und Streit hatte vor ein paar Wochen erst ein längeres Interview anlässlich seines 70. Geburtstages darüber, dass die Linke zurzeit überhaupt kein alternatives Projekt hat und mit ihrem repetitiven Habitus in den 2000er Jahren praktisch genauso reaktionär wurde, wie die verhasste Rechte. Beide Interviews zeichnet aus, dass sie meilenweit interessanter sind, als die angebliche „Debate of the Century“ zwischen Jordan Peterson und Slavoj Žižek (hier auf Youtube).

Dass sich Peterson ausgerechnet „Happiness“ und Marxismus als Thema aussucht, obwohl er außer ein paar Schlagworten nichts über Marxismus weiß, den Postmodernismus vor allem aus der Perspektive eines einzigen Buches kritisiert (Stephen Hicks „Explaining Postmodernism“, guter Takedown des Buches hier) und vom oberflächlichen Pursuit of „Happiness“ selbst nicht allzuviel hält, ist mir ein völliges Rätsel. Dass Žižek auf diesem Feld hier leichtes Spiel hat, wunderte ich nicht. Ich hätte aber auch nicht damit gerechnet, dass Peterson grade mal ein bisschen im kommunistischen Manifest liest zur Vorbereitung. Ich fand diese Debatte ganz ganz furchtbar und da wir alle mittlerweile im Film „Idiocracy“ leben, haben intellektuelle Streitgespräche nun die Qualität eines Wrestling-Matches, in dem das Publikum johlt und ihre Ecke lautstark anfeuert. Würg.

Warum sich hier zwei Menschen, die beide eine tiefe Ideologie-Skepsis umtreibt und die beide (pop)kulturell hochgebildet sind, die den (pop)kulturellen Rahmen immer und immer wieder als neomythologisches Framing ihrer Theoriengebäude benutzten, die beide aus der Psychologie stammen und die hier mit mehr Vorbereitung und einem etwas geschickt gewählteren Rahmen auf ein solch billiges Scharmützel bezüglich einer anachronistischen Weltsicht aus Zeiten der Industrialisierung einlassen, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. In einer Parallelwelt hätte Peterson Žižek ein paar Zitate aus Pinocchio zur illustration der Conditio Humana um die Ohren gehauen und der hätte mit Radiohead gekontert. Aber nein, die streiten ernsthaft darüber, ob es „Neo-Marxisten“ gibt und ob das die Lehrer an den Oberschulen sind. Wie langweilig, wie gestrig.

Noch langweiliger waren dann die Reaktionen der Medien, die möglicherweise auch gar nicht wussten, was sie schreiben sollten. Sam Miller und Harrison Fluss beschreiben die Debatte im Jacobin aus streng marxistischer Perspektive und fanden sie wohl auch eher langweilig (weil eben weder ein strenger Marxist auf der Bühne war, noch ein ausreichend giftiger Antimarxist). Johannes Thumfart kriegt in der Zeit einen langweiligen Text hin, der dieser Debatte mehr oder weniger angemessen war, während Arno Frank auf spOnline lügen muss, um Peterson als den rechten Demagogen zu zeichnen, der er nicht ist. Das fairste Stück über die Debatte findet man ausgerechnet beim Guardian mit folgender bemerkenswerten Stelle:

They seemed to believe that the “academic left”, whoever that might be, was some all-powerful cultural force rather than the impotent shrinking collection of irrelevances it is. If the academic left is all-powerful, they get to indulge in their victimization.

And that was the great irony of the debate: what it comes down to is that they believe they are the victims of a culture of victimization. They play the victim as much as their enemies. It’s all anyone can do at this point.

Die Debatte und grade und vor allem ihr thematischer Inhalt war eine Kapitulation vor dem Opferkult der illiberalen Linken und dem Outrage-Wahnsinn. Immerhin war Žižek unterhaltsam dabei.

DIY-Lasagna Computer

19. April 2019 12:22 |

Mehr Hardware in italienischen Nudelgerichten verbauen bitte danke. „Behold… The LASAGNA PC V.1!“ –> Gib mir den Rest, Baby…

Der Gotokuji-Tempel voller Winkekatzen 😸

19. April 2019 10:51 |

Sascha ‘Gilly’ Israel hat den Gotokuji-Tempel voller Winkekatzen in Tokyos Setagaya-Distrikt besucht 😽 Hier die Legende der winkenden Katze –> Gib mir den Rest, Baby…

Trailerfest: Childs Play – Chucky die Mörderpuppe, X-Men – Dark Phoenix, Swamp Thing, Into the Dark: All That We Destroy, Bliss, Playmobil – The Movie, Tuca & Bertie, Skin, Good Omens, Blood From Stone, We Have Always Lived in the Castle

19. April 2019 10:36 | #Film #Trailer

Jede Menge neuer Trailer mit ‘nem neuen Clip zum Remake von Childs Play – Chucky die Mörderpuppe (das neue Chucky-Design auch eher so mittel), zum Vampire-Trash Bliss, der Final Trailer zu X-Men – Dark Phoenix, zur kommenden Serie Swamp Thing von DC Comics für deren Subscription Service, ein neuer Trailer zur Spielzeug-Verfilmung Playmobil – The Movie, zur großartig aussehenden Animations-Serie Tuca & Bertie, zum Nazi-Thriller Skin, zur Serienverfilmung von Terry Pratchetts und Neil Gaimans Good Omens, zum Horrorschlock Blood From Stone sowie zum Drama We Have Always Lived in the Castle. Favs: Bliss, Tuca & Bertie, Skin. –> Gib mir den Rest, Baby…

Musikvideos: Fat White Family, Flying Lotus feat. David Lynch, The Paranoyds, Her’s, Tycho, Underworld, Ryan Pollie, Cold Showers

19. April 2019 10:27 | #Musik #Musikvideos

Neue Musikvideos mit Artpunk von den Paranoyds, der neuen Single von Fat White Family, einem Kurzfilm/Musikvideo von Flying Lotus mit David Lynch, Indie-Pop von Her’s, Neo-Country von Ryan Pollie, Retro-New Wave von den Cold Showers, sowie neue Tracks von Tycho und Underworld. –> Gib mir den Rest, Baby…

Jonathan Pie reports from The Extinction Rebellion

19. April 2019 9:56 | #Extinction Rebellion #Klimawandel

„A bunch of Krustys stinking of petunia oil are upset because the planet is dying but worse than that, the protest has mildly disrupted shoppers trying to get to H&M to buy an item of fast fashion clothing that will end up in landfill in about a week.“

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The history of the most popular Internet-Memes (2004-2019)

17. April 2019 19:04 | #Memetik #Netzkultur #Visualisierung

History of what is the popular (mis)understanding of “meme” (which is more like a “viral expression” and “funny pics” on the web, but what gives). Interesting vid, if only for the comprehensive overview from All Your Base to Slender Man. Interesting number crunching too, albeit weird metrics: To be the most popular Meme 2004 All Your Base had to gain 150k KYM-Pageviews while the Momo Challenge needed 3 Million Pageviews in 2019 for that spot. Gib mir den Rest, Baby…

Black Mirrors USS Callister-Soundtrack auf Vinyl

Zum Record Store Day gab es den Soundtrack zu meiner Black Mirror-Lieblingsfolge USS Callister auf rotem Vinyl mit großartigem Sleeve gestaltet von Butcher Billy aus Brasilien. Man findet die Platte auf Ebay für derzeit rund 50 Euro.

Butcher Billy hatten ebenso vorherige Vinyl-Soundtracks zur Serie gestaltet (Black Museum auf Enjoy The Ride Records, Arkangel auf Firerecords), einige Illus zur Serie selbst beigesteuert und seine üblichen Comic-CoverShenanigans zusammengeklickt.

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Musikvideos: Alexisonfire, Silversun Pickups, Drab Majesty, HEALTH x GHOSTEMANE, Pixx, CYN, Another Sky, SadGirl, Simon Bonney, The Dream Syndicate, Beabadoobee

17. April 2019 14:56 | #Musik #Musikvideos

Neue Musikvideos mit der Comeback-Single von Alexisonfire, dem neuen Video von Silversun Pickups, Neo-NewWave von Drab Majesty, Technohiphop von HEALTH x GHOSTEMANE, Garagenrock von The Dream Syndicate, Grunge von Pixx, Indie-Pop von Beabadoobee, Another Sky, SadGirl und Simon Bonney –> Gib mir den Rest, Baby…

Klimalinks: #Artists4Future <3 #FridaysForFuture, Extinction Rebellion legen London lahm, #ShellPapers, Greenpeace' globales Plastikmonster für Nestlé

Telepolis über die neuen Klimaaktivisten von Fridays for Future zur Extinction Rebellion, letztere planen weitere Blockaden.

Artists 4 Future: Als Menschen aus Musik, Bildender Kunst, Literatur und Darstellender Kunst haben wir uns aus gegebenem Anlass zusammengeschlossen, um uns mit den Klima-Streiks zu solidarisieren. Die Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung verfolgen wir mit Respekt und Dankbarkeit. Sie haben Kraft. Die Forderungen der Schüler*innen sind einfach, ohne die Komplexität des Problems zu verleugnen. Wir wollen sie in ihrer Haltung bestärken und unsere Unterstützung einbringen.

Die Aktionen von Extinction Rebellion London richteten sich vor allem gegen Shell, die auch im Visier der #ShellPapers stehen: „a deep, crowdsourced investigation into Shell oil, its sweetheart relationship to the Dutch government, its corruption and violence throughout the world, its role in climate change and environmental devastation.“

Extinction Rebellion Protesters Kick Off a Week of Global Climate Action by Shutting Down London
Find an Extinction Rebellion group
Telepolis u.a. über Extinction Rebellion: Klima und Artensterben: Krisenstimmung greift um sich

Das Handelsblatt über Nachhaltiges Investment und Investoren, die den Klimaschutz entdecken und Unternehmen Druck machen. Zusammenfassung von Piqd:
1. Die Kunden der Investoren drängen darauf, dass ihr Geld nachhaltig angelegt ist.
2. Umweltkriterien bei Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen begrenzt Risiken.
3. Banken sind schon bald regulatorisch verpflichtet, ihre Risiken in diesem Bereich offen zu legen.

There’s Microplastic Blowing in the Wind, Study Suggests
Melting Glaciers Could Unleash Nuclear Fallout Trapped Within the Ice
Close to half of the UK’s electricity will come from renewable sources by 2025, according to Carbon Brief analysis of new government projections.

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Code der Infocom-Textadventures auf Github

Jason Scott von Archive.org hat den Code der alten Infocom-Textadventures auf Github veröffentlicht und dort kann man jetzt etwa die Programmierung von Marvin, dem depressivsten Roboter der Welt nachlesen:

(LDESC "Marvin, the Paranoid Android, is here.")

<TELL
   "\"I think you ought to know I'm feeling very depressed.\"" CR>
      <FUCKING-CLEAR>)>)
   (<AND <VERB? ASK-ABOUT>
   <PRSI? ,OBJECT-OF-GAME>>
<TELL

"\"Being clever doesn't always make you happy, you know. Look at me, brain the size of a planet, how many points do you think I've got? Minus thirty zillion at the last count.\"" CR>)

   (<AND <VERB? FOLLOW>
   <EQUAL? ,FOLLOW-FLAG 2>>
      <COND (<IN? ,MARVIN ,PANTRY>
   <DO-WALK ,P?WEST>)

Die Games liegen im Original-Code der Zork Implementation Language (ZIL) vor, die heutzutage mit ZILF in funktionierende Programme kompliliert werden können (wenn man nicht gleich auf einen Emulator zurückgreift). Infocom hatte damals die sogenannte Z-Machine entwickelt, auf der die ZIL-Programmiersprache lief. Für die Portierung ihrer Games mussten sie nur noch Interpreter (quasi Übersetzer) für andere Rechner bauen, also den C64, Atari, Spectrum, PC, whatever, und schon hatten sie ihre Games quasi vollständig für diese anderen Systeme entwickelt. Clever Infocom war clever.

Jason Scott mit ein bisschen mehr Kontext auf Twitter, alte Infocom-Interna auf Archive.org, hier der ZILF-Compiler für ZIL-Files, hier noch ein wichtiger Kommentar von Andrew „Zarf“ Plotkin über Kultur und Urheberrechte:

The point is that a great deal of historical information about Infocom has been preserved — but it’s not publicly archived. You can’t go research it anywhere. Nobody admits to having it, because it’s “proprietary IP”, and you’re not supposed to trade in that stuff because companies like Activision make the rules.

So when Jason puts this information online, he’s taking a stance. The stance is: history matters. Copyright is a balance between the rights of the owner to profit and the rights of the public to investigate, discuss, and increase the sphere of culture. Sometimes the balance needs a kick.

Quite possibly all these repositories will be served with takedown requests tomorrow. I’m downloading local copies for myself tonight, just in case.

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Animierte Emoji-URLs 😘

17. April 2019 8:52 | #Emoji #Programmierung #Technologie

Matthew Rayfield mit einem netten Tutorial für animierte Emoji-URLs mit ein bisschen Javascript. Ich hab’ mir ein knutschendes Emoji-Gesicht in die URL gebastelt, der hier für ein paar Tage mit Herzchen und Küsschen um sich schmeisst, hier der Code:

<script>
   var f = ['😗', '😙', '😚', '😘', '😚', '😙', '😗', '🙂', '😊', '🙂'];
   function loop() {
      location.hash = f[Math.floor((Date.now()/100)%f.length)];
      setTimeout(loop, 50);
   }
   window.addEventListener('load', function () {
      loop();
   });
</script>

[update] Ich hab die animierten Emoji-Knutscher in der URL wieder rausgeschmissen, weil der Browser nun ständig nachlädt und auch der Back-Button nicht mehr funktioniert. Trotzdem lustig.

Cthulhu found!

Wissenschaftler haben eine 400 Millionen Jahre alte Seegurke gefunden und wegen ihrer 45 Tentakel auf Cthulhu getauft. Ich weiß jetzt nicht, ob man über Große Alte Seegurken lachen soll oder ob einen dann die ewige Verdammnis in den Äonen des Grauens erwartet, aber ey! Iä! Iä! Cthulhu r’lyeh wgah’nagl fhtagn! 🦑

Paper: A new ophiocistioid with soft-tissue preservation from the Silurian Herefordshire Lagerstätte, and the evolution of the holothurian body plan

Researchers at Yale, Oxford, the University of Leicester, Imperial College London, and University College London have identified a 430 million-year-old fossil as a new species related to living sea cucumbers. They named the creature Sollasina cthulhu, after H.P. Lovecraft’s tentacled monster, Cthulhu.

The new cthulhu, Sollasina, had 45 tentacle-like tube feet, which it used to crawl along the ocean floor and capture food. The creature was small, about the size of a large spider. It was found in the Herefordshire Lagerstätte in the United Kingdom, a site that has proven to be a trove of fossilized ancient sea animals.

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Orbital-Werbung im Nachthimmel mit „Display“ aus Klein-Satelliten

16. April 2019 14:41 | #Space #Technologie #Werbung

Das russische Startup Startrocket hat erfolgreiche Tests mit Reflektoren in Space abgeschlossen und arbeitet nun an einem Display, dessen „Pixel“ aus Reflektoren auf CubeSats (Klein-Satelliten in Würfelform) bestehen. Der erste Kunde ist ein russischer Energy Drink von Pepsi und sie wollen eine politisierte Werbe-Botschaft gegen Stigmatisierung von Gamern durch platte Stereotypen ins All schicken. 1a Trolling mit privatisierter Space-Tech durch russische Weltraum-Marketing-Ottos. Die Zukunft ey.

Discover Mag: PepsiCo Partnered With a Russian Start-up Trying to Create Orbiting Billboards

Andererseits: Der erste Test bezog sich vor allem auf die Reflektoren und deren Sichtbarkeit auf der Erde. Das maßgebliche Problem dieses Projekt ist aber weder die Sichtbarkeit noch der Start der Satelliten, sondern die Stabilität der Umlaufbahnen. Die Satelliten müssen ein stabiles, gleichbleibendes Gitter bilden und das konstant, während sie mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit um die Erde rasen. Startrocket könnte die Teile zusammenbinden oder ähnliches, bräuchte dann aber auch einen bemannten Flug, um die Satelliten im Orbit „in Stellung“ zu bringen und selbst dann wäre die Stabilität der Konstruktion nicht gegeben.

Aber langfristig dürften wir von Space-Werbung nicht verschont bleiben, schon 2020 will man während der Olympischen Spiele in Japan einen künstlichen Meteor-Schauer mit zwei CubeSats erzeugen und eine kommerzielle Anwendung ist nur noch ein kleiner, konsequenter, supernerviger Schritt.

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Infinite AI-Deathmetal: Relentless Doppelganger \m/

🤘🏿 🤖 🤘🏻 Die Databots mit einem unendlichen Deathmetal-Livestream auf Youtube, generiert von einer künstlichen Intelligenz: „Neural network generating technical death metal, via livestream 24/7 to infinity. Trained on Archspire with modified SampleRNN. Read more about our research into eliminating humans from metal: Generating Albums with SampleRNN to Imitate Metal, Rock, and Punk Bands.“

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RRPL – Markup-Language für chinesische Schriftzeichen

RRPL, die „Recursive Radical Packing Language“, ist eine Beschreibungssprache für tausende chinesische Schriftzeichen, die sich damit als einfache Kombinationen von Zahlen ausdrücken lassen. Die Beschreibungssprache basiert auf einem stern-artigen Raster (米), aus dessen 8 Verästelungen einzelne Zeichenbestandteile konstruiert werden. Diese Bestandteile wiederum können rekursiv verwendet werden, also Zeichenbeschreibungen, die Zeichenbeschreibungen enthalten, und die sternförmigen Raster werden mit – und |-Notation mehrfach in einem Zeichen benutzt, so dass RRPL in der Lage ist, hochkomplexe Zeichen zu beschreiben.

Visualisierungen der RRPL-beschriebenen chinesischen Schriftzeichen findet man hier und hier, dort findet man eine Demo-Implementation von RRPL, in der man selbst Zeichen in einem 米-Grid beschreiben kann.

Recursive Radical Packing Language (RRPL) is a proposal for a method of describing arbitrary Chinese characters concisely while retaining their structural information. Potential fields for usage include font design and machine learning. In RRPL, each Chinese character is described as a short string of numbers, symbols, and references to other characters. Its syntax is inspired by markup languages such as LaTeX, as well as the traditional “米” grids used for calligraphy practice.

5000+ Traditional Chinese Characters and radicals are currently described using this language. You can download a .json file containing all of them (and unicode mapping) here: dist/min-trad.json

Building Blocks

A building block is a string of the alphabet {0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8}, in which the presence of a number indicates a corresponding stroke to be drawn on a “米” grid:

 1 2 3
  \|/
8 -+- 4
  /|\
 7 6 5

0 indicates that no stroke should be drawn in this block.

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