Gefühlte Gewalt – Die Angst im öffentlichen Raum

HR3 Der Tag: Gefühlte Gewalt – Die Angst im öffentlichen Raum (MP3) „Nicht alle stecken Gewalt so ungerührt weg wie der gerade gewählte junge Oberbürgermeister in Freiburg: "Alles pillepalle“, sagte Martin Horn über seine gebrochene Nase und die Platzwunde im Gesicht. Die hat der 33-jährige der Attacke eines wahrscheinlich psychisch kranken Mannes zu verdanken; sie geschah auf der Siegesfeier des Gewählten, als keiner damit rechnete und der Schock um so größer war. Sicher: das war kein Einzelfall, es gab in jüngerer Zeit mehrere Attentate auf deutsche Politiker. Aber müssen wir daraus den Schluss ziehen, dass für Staatsdiener das Leben in der Öffentlichkeit generell gefährlicher geworden ist? Oder gar für uns alle? Das Risiko, zum Opfer zu werden, ist in Deutschland gering. Jedenfalls legt das die polizeiliche Kriminalstatistik nahe. Am 8. Mai legt der Bundesinnenminister die Zahlen für das vergangene Jahr vor. Aber subjektive Bedrohungsgefühle und objektive Fakten klaffen immer weiter auseinander. Laut Umfragen machen sich fast 30 Prozent der Deutschen Sorgen, sie könnten Opfer eines Gewaltverbrechens werden. Liegt das an der Berichterstattung durch die Medien? Oder verbergen sich hinter der Sorge ganz andere Ängste, die mit Gewaltkriminalität nichts zu tun haben?“

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