29. Mai 2018

Dr. Strange goes Wasserrutsche

Passend zum Wetter, bei dem mir dieses Jahr schon im Mai das Gehirn aus den Ohren auf die Tastatur tropft: Jeder Shot aus einem Dr.Strange-Featurette, auf dem Peppershot Bumblestutch vor einem Green Screen zu sehen ist, nur mit Freibad und Wasserrutsche. The Heat is on!I took every shot from behind-the-scenes featurettes where Dr. Strange is in front of a greenscreen, and edited him into a waterpark. pic.twitter.com/kiD8JTZLgH— Jesse McLaren (@McJesse) May 15,… Gib mir den Rest, Baby!

Clever multilayered Flipbook-Technique

Jossie Malis, dessen Animation-Serie Bendito Machine ich hier seit 11 Jahren (OMG!) verfolge, hat ein neues Spielzeug am Start: Eine neuartige Daumenkino-Technik, die durch cleveren Anschnitt der… Gib mir den Rest, Baby!

Mandy Barkers Distributed Plastic Photography

Grade aus National Geographics Plastic Planet-Ausgabe gefischt: Mandy Barker fotografiert sortierten Plastikmüll aus dem Meer und lichtet ihn als verteilte Partikel einer… Gib mir den Rest, Baby!

Underworld & Iggy Pop - Bells & Circles

20 Jahre nach Underworlds Trainspotting-Song „Born Slippy“ hauen sie eine neue Single mit Iggy Pop raus. Fetzt. (via… Gib mir den Rest, Baby!

Hörspiel: Die Maschine steht still

Schicke Hörspiel-Adaption des NDR von Edward Morgan Forster 100 Jahre alter Dystopie Die Maschine steht still, in der die Menschheit nach einer Revolution durch künstliche Intelligenz die… Gib mir den Rest, Baby!

EU vs Plastic Planet

Neues vom Plastic Planet: Die EU hat einen Gesetzesvorschlag zur Reduktion von Plastikabfall verabschiedet, der sich vor allem gegen einmal verwendbare Wegwerfprodukte wendet, reguliert werden sollen unter anderem Wattestäbchen, Plastikbesteck, Trinkhalme, Rührstäbchen und Einwegflaschen, Chipstüten, Kippen, Luftballons und Einkaufstüten --> NZZ: Die EU-Kommission will Plasticgeschirr verbieten. Wobei sich durchaus Kritik an den Vorschlägen der EU laut macht, denn die Schritte seien „too little too late“ und ein Verbot von „nur“ Plastikgeschirr greife schlichtweg zu kurz, primäres Ziel müsse eine generelle Vermeidung von Plastikverpackungen sein.

Währenddessen widmet National Geographic dem Thema nicht nur eine Ausgabe ihres Print-Magazins, sondern gleich eine ganze „multiyear ‘Planet or Plastic?’ campaign to encourage consumers to reduce single-use plastics“. Wer schonmal in den USA gearbeitet hat (ich verbrachte ein paar Wochen im Napster-Office in Hollywood damals und habe den dortigen Alltag ein kleines bisschen mitbekommen), der weiß, dass dort Wegwerfgeschirr absoluter Standard ist. Als im Gegenzug amerikanische Kollegen in Frankfurt vorbeikamen, waren sie jedesmal ziemlich erstaunt über das Porzellan-Geschirr und die echten Messer und Gabel – für die ein echter Knaller und nahezu nicht zu fassen. Die Mülltonne des Büros in Los Angeles lief jeden einzelnen Tag über vor Plastik, deshalb ist die Kampagne des National Geographic dort mehr als angebracht.

Ein paar der Artikel sind auch online verfügbar: Gib mir den Rest, Baby…