28. September 2018

Kinematop

Lichtinstallation Kinematop von Pablo Valbuena:https://vimeo.com/288331209Noch bis 21. Oktober auf der Ausstellung Les Extatiques in der Paris La Défense zu sehen.Kinematope by @pablovalbuena at @ParisLaDefense pic.twitter.com/tmqoUjSpxg— ᴊᴏᴀɴɪᴇ ʟᴇᴍᴇʀᴄɪᴇʀ (@JoanieLemercier) 16. September… Gib mir den Rest, Baby!

1 – 1000000 in Primefactor-Space

John Williamson zerlegt alle Zahlen von 1 bis 1 Million in Primfaktoren und baut aus diesen Vektoren in einem Zahlen-Raum, was sich dann wie im Bild oben visualisieren… Gib mir den Rest, Baby!

Uncanny Photobooth 2

Mario Klingemann hat seine Uncanny Photobooth auf der Next Conference in Hamburg aufgebaut und seinen pix2pix-Algorithmus offenbar mit ein paar Renaissance-Gemälden gefüttert. Das ganze liefert… Gib mir den Rest, Baby!

LowTech-Website on a solar-powered Server

Schöne Idee vom LowTech-Magazine, eine technisch extrem reduzierte Website, die auf einem solarbetriebenen Server läuft und bei konstant schlechtem Wetter dann eben auch mal offline ist.… Gib mir den Rest, Baby!

Designertasche für Bankräuber

SDR Traveller hat 'ne 220$-Tasche für Bankräuber am Start.[The 1M Hauly is] designed to address the six main issues with carrying significant volume banknotes in field: risk of discovery;… Gib mir den Rest, Baby!

Posterseries by Maxim Goudin

Schöne Fingerübung mit einer fiktiven Posterserie von Maxim… Gib mir den Rest, Baby!

Beck – Colors (feat. Alison Brie, dir. Edgar Wright)

Trump-Regierung rechnet mit 4°C Erderwärmung bis 2100

Man fragt sich, warum Trump die Bemühungen Obamas für Klimaschutz zurückfährt. Einfache Antwort: Die gehen davon aus, dass einer katastrophalen Erderwärmung ohnehin nichts mehr zu ändern ist und man mit 4°C (7° Fahrenheit) bis 2100 rechnen muss. Offenbar denkt man bei den Republikanern, die Einhaltung des Pariser Abkommens wirke sich destabilisierender auf Gesellschaften aus, als Entvölkerung ganzer Kontinente (siehe unten). Nachvollziehbar wird das nur durch Annahme eines Hardcore-Isolationismus („America First“ aus Steroiden) und den unbedingten Glauben daran, dass man lokal schon etwas ausrichten könne.

Washington Post: Trump administration sees a 7-degree rise in global temperatures by 2100

Last month, deep in a 500-page environmental impact statement, the Trump administration made a startling assumption: On its current course, the planet will warm a disastrous 7 degrees by the end of this century. […] But the administration did not offer this dire forecast as part of an argument to combat climate change. Just the opposite: The analysis assumes the planet’s fate is already sealed. […]

The document projects that global temperature will rise by nearly 3.5 degrees Celsius above the average temperature between 1986 and 2005 regardless of whether Obama-era tailpipe standards take effect or are frozen for six years, as the Trump administration has proposed.

Gib mir den Rest, Baby…

30 Punkbands in Parlamentsrede gegen die AFD

In einem Antrag der AfD (und einem tatsächlich noch weitergehenden Alternativantrag der CDU) zur Beschränkung der Förderung antifaschistischen Maßnahmen durch die Thüringer Landesregierung ging es anscheinend auch um Punk, den die strammen Rechtsalternativen anscheinend nur von der minderbemittelten Rechtsrock-Variante kennt.

In einem Redebeitrag dazu hat Katharina König von den Linken dann die Namen von 30 Punkbands untergebracht von den Abstürzenden Brieftauben bis Alarmsignal, inklusive Ordnungsruf für die „Fuckin' Faces der AfD“. Toll! (via Ronny)

We're „no where near on track“ to meet Climate Change Goals

Ein neuer Bericht der UN zeigt, dass das optimistischere Ziel des Pariser Klima-Abkommens, die Begrenzung des Temperaturanstiegs durch den Klimawandel auf 1,5°C, derzeit nirgendwo auf der Welt anvisiert wird.

The world’s governments are “nowhere near on track” to meet their commitment to avoid global warming of more than 1.5C above the pre-industrial period, according to an author of a key UN report that will outline the dangers of breaching this limit. A massive, immediate transformation in the way the world’s population generates energy, uses transportation and grows food will be required to limit the global temperature rise to 1.5C and the forthcoming analysis is set to lay bare how remote this possibility is.

“It’s extraordinarily challenging to get to the 1.5C target and we are nowhere near on track to doing that,” said Drew Shindell, a Duke University climate scientist and a co-author of the Intergovernmental Panel on Climate Change report, which will be unveiled in South Korea next month.

“While it’s technically possible, it’s extremely improbable, absent a real sea change in the way we evaluate risk. We are nowhere near that.”

Der Bericht wird unter anderem deshalb kritisiert, weil er keine Lösungen anbietet, die außerhalb der Wachstums-Ideologie der Businesskasper denkt. Währenddessen warnt man vor Jobverlusten bei zu ehrgeizigen Zielen.

Leider saufen die Malediven in Zeitlupe ab und die ärmeren Schlucker in Miami können es sich weder leisten, ins Landesinnere zu ziehen, noch ein geiles virales Twitter-Hashtag mit Langzeitwirkung initiieren, weil das ein Oxymoron wäre und ultralangsam absaufende Umwelt einfach nicht sexy genug für unsere ADS-gestörte Welt ist – Klimawandel ist einfach nicht catchy genug.

Denn, nochmal zum mitschreiben: „2° Erwärmung bedeuten bereits den Verlust von '18% of insects, 16% of plants, and 8% of vertebrates'. Die derzeitige Prognose geht von einer Erwärmung von circa 3° aus“ und bei der Erwähnung von 1,5° schlägt die UN nun kapitulierend die Hände über dem Kopf zusammen. Sorry Kids, we fucked this up big time.