Sein und Streit: Ideologien: Wer braucht sie, wem nützen sie?

„Gender-Gaga“ versus Patriarchat: Wann eine Position ideologisch ist, könne man klar erkennen, argumentiert der Philosoph Robin Celikates – und führt aus woran.

Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus ist ein neues Zeitalter angebrochen – eines frei von Ideologien. Davon war nicht nur der renommierte Politikwissenschaftler Francis Fukuyama überzeugt; vom ideologiefreien Zeitalter ist auch heute noch überall zu lesen. Gleichzeitig überziehen sich derzeit die verschiedensten Positionen gegenseitig mit dem Vorwurf der Ideologie: zum Beispiel rechtspopulistische, feministische, neoliberale. Wie passt das zusammen, fragen wir den Sozialphilosophen Robin Celikates. Wann kann man sinnvoll von einer Ideologie sprechen? Wie umgehen mit der Rede vom „falschen Bewusstsein“? Und was kann Ideologie-Kritik heute noch leisten?

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