Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld - Über künstliche Intelligenz & digitalen Humanismus

Weinende Puppen, allwissende Siris und flirtende Sophias – schon heute werden künstliche Intelligenzen Menschen nachempfunden. Wir nähren damit eine gefährliche Illusion, meinen Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld.

Einem Millionen-Publikum stockt regelmäßig der Atem und geht das Herz auf, wenn auf der Leinwand Roboter zu übermächtigen Feinden oder selbstlosen Helden werden. Unsere moderne Vorstellungswelt ist voller Menschmaschinen und Maschinenmenschen – und das ist kein Problem. In der realen Welt dagegen sollten wir Abstand davon nehmen, Geräten aus Metall und Elektroden menschliche Züge zu verpassen, meinen Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld. Denn in Maschinen wird man auch künftig keinen Menschen finden, davon sind die Beiden überzeugt. Der Philosoph und die Kulturwissenschaftlerin entwerfen eine Ethik in Zeiten der künstlichen Intelligenz und plädieren für einen „digitalen Humanismus“.

MP3: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2018/10/21/j_nida_ruemelin_und_n_weidenfeld_ueber_kuenstliche_drk_20181021_1307_ebfabb44.mp3

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