Pilzsuppe a la Bong

28. März 2019 11:23 | #Drogen #Speisen und Getränke

In einem französischen Nobelrestaurant in Kalifornien servieren sie ihre Pilz-Suppe derzeit aus einer Wasserpfeife, nachdem ein Reviewer der New York Times das Bouillon mit dreckigem Bong-Wasser verglichen hatte. Fun-Fact: Wir hatten unsere Bong “Eiermaschine” getauft und an der Seite hatten wir eine Skala aufgeklebt: 1 Spiegelei-Sticker, 2 Spiegelei-Sticker ein Stück darüber, 3 Spiegelei-Sticker nochmal eine handbreit darüber. Wer beim Zug das Bongwasser über 3 Spiegeleier spritzen ließ, hatte den besten Zug und ich habe beim Eierwettbewerb mehr als einmal dreckiges Bong-Wasser geschluckt. Ich weiß, wie Pilzsuppe aus Bongs schmeckt.

they brought out a glass bong, a foot-long round-base number with rivulets along its tube and a sea of blue and green swirls at its base. The kind you smoke drugs with. Plumes of white smoke poured out of it as it stood high, with the kind of boldness that I’m terrible at faking when I walk into rooms like this one. That shouldn’t be here, I thought, feeling the curious gazes of the fancy folk who’d paid good money and donned blazers — as per the dress code — to earn their places in the dining room that night. They didn’t get a bong.

“When Pete Wells reviewed Per Se, he compared the mushroom bouillon to dirty bong water,” the server said as he pulled the bowl and stem out of the instrument with the same flourish he’d surely use to uncork a bottle of wine. “So this is a play on that review.”

He winked at us as he poured porcini mushroom broth — indeed, the color of rancid bong water — into my bowl. I marveled as it cascaded over the vegetarian “pot-au-feu” of carrots, oxheart cabbage and a layer of leeks wrapped around black winter truffle confit, made to look like a beef bone. It was a brilliantly executed in-joke.

Nerdcore veröffentlicht seit mehr als 12 Jahren Analysen und Dokumentationen zu Memetik, Netz-Soziologie und digitalen Subkulturen, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Unfug. Nerdcore prägte die deutsche Netzkultur maßgeblich, initiierte die erste deutsche Meme, ging Frau Merkel mit Flashmobs auf die Nerven und manche Menschen behaupten, ich würde ab und zu gute Arbeit abliefern.

Die Website ist seit 2017 werbefrei und wird aus Spenden und Abonnements finanziert. Um den Betrieb der Seite und meine Vollzeitstelle zu sichern, könnt ihr gerne ein Abonnement auf Patreon oder Steady abschließen oder mir eine einmalige Spende oder einen Dauerauftrag per Paypal oder auf mein Konto (IBAN DE05100100100921631121) zukommen lassen.

Vielen Dank an alle Leser und Unterstützer dieses Blogs.

Neu auf Nerdcore:

1868er Pflanzen-Atlas als interaktive Web-Version

Alan Turing auf Englands £50-Note

Zoers Auto-Artworks

Science: Trigger-Warnings suck

[Klimalinks 14.7.2019] Noam Chomsky über Klimawandel; CRISPR vs Coral Bleaching; Klimawandel in Wales; Verdunklung durch Arktis-Brände beschleunigt Permafrostschmelze

3 Kommentare zu “Pilzsuppe a la Bong”

  1. “Wer über 3 Spiegeleier kam, hatte den besten Zug”

    Häh? Der Rauch macht doch das ganze Ding voll und da hat dann wohl jeder 3 Spiegeleier.

    just said …

Kommentare sind geschlossen.


NC-Shirts

Jetzt Nerdcore unterstützen!


Patreon
Steady
Paypal
Donorbox
IBAN DE05100100100921631121

Dankeschön!

Kontakt

Newsletter

Bücherstapel
Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet (Francis Fukuyama)

New York 2140 (Kim Stanley Robinson)

Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen (Jan Assmann)

Beschleunigung und Entfremdung: Entwurf einer kritischen Theorie spätmoderner Zeitlichkeit (Hartmut Rosa)

Die siebte Sprachfunktion (Laurent Binet)