New School-Phrenologie: China überwacht muslimische Minderheiten mit AI-Gesichtserkennung

Gruseliger First Case für AI-gestützte Phrenologie (der Vermessung von Schädeln und Gesichtszügen, um angebliche Identitätsmerkmale festzustellen – Verbrecher haben beispielsweise angeblich hohe Stirne und ein ausfallendes Kinn) zur Verfolgung von Minderheiten: One Month, 500,000 Face Scans: How China Is Using A.I. to Profile a Minority.

authorities are […] using a vast, secret system of advanced facial recognition technology to track and control the Uighurs, a largely Muslim minority. It is the first known example of a government intentionally using artificial intelligence for racial profiling, experts said.

The facial recognition technology, which is integrated into China’s rapidly expanding networks of surveillance cameras, looks exclusively for Uighurs based on their appearance and keeps records of their comings and goings for search and review. […] Some police departments and technology companies described the practice as “minority identification,” though three of the people said that phrase was a euphemism for a tool that sought to identify Uighurs exclusively.

China has broken new ground by identifying one ethnic group for law enforcement purposes. One Chinese start-up, CloudWalk, outlined a sample experience in marketing its own surveillance systems. The technology, it said, could recognize “sensitive groups of people.”

“If originally one Uighur lives in a neighborhood, and within 20 days six Uighurs appear,” it said on its website, “it immediately sends alarms” to law enforcement.

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1 Kommentare zu “New School-Phrenologie: China überwacht muslimische Minderheiten mit AI-Gesichtserkennung”

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  1. “Verbrecher haben beispielsweise angeblich hohe Stirne und ein ausfallendes Kinn)”
    Stimmt so zeichnet man Comic-Character die nicht schlau aussehen sollen. Z.B. die Panzerknacker.
    Hab die aber nie nen Panzer knacken sehen.


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