iTunes R.I.P.

1. Juni 2019 0:24 | #Apple #Musik #Software

Apple tritt am Montag iTunes in die Tonne und launcht die auf iOS bereits laufenden separaten Apps für Musik, Filme und Podcasts auf dem Mac.

Damit geht eine Ära zu Ende, iTunes hatte im Zusammenspiel mit dem iPod die nach Napster am Boden liegende Musikindustrie praktisch im Alleingang revolutioniert und ihr mit einem der ersten Download-Shops einen neuen Markt eröffnet. Ich habe wohl ein paar Monate meines Lebens ausschießlich damit verbracht, Zeugs in iTunes zu editieren, zu synchen oder in Playlists zu schieben. Mach’s gut, iTunes und danke für die ID3-Tag-Edit-Funktion.

Rolling Stone: Apple Is Finally Killing iTunes – Farewell to a clunky but world-shattering icon

It’s the end of a music era. Nearly two decades after launching iTunes and ripping up the retail-store model of album purchases, Apple is ready to retire the iconic product, according to Bloomberg. During the software keynote at its annual Worldwide Developers Conference in San Jose, California next Monday, the tech giant is set to replace iTunes with standalone music, television and podcast apps.

The move, which has been rumored for years now, will align Apple’s media strategy across the board: iPhones and iPads already offer separate Music, TV and Podcast apps in lieu of the centralized iTunes app that lives on Macs and Macbooks. Users can expect the new Music app to offer some of the same functionalities that iTunes currently does — such as purchasing songs and syncing phones — just with a sleeker interface that’s free of the outdated and oft-bemoaned features of the heritage product, and more closely bundled with streaming service Apple Music.

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1 Kommentare zu “iTunes R.I.P.”

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  1. Eines der ersten Softwarepaketen die man als bloat ware bezeichnen kann.
    Vorher gab es Winamp leicht zu bedienender player und dann das Schwergewicht ITunes.
    Nach 5 minuten hab ich die Software gelöscht….gut zu wissen das es die Software nicht mehr gibt.


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