Führende Konzerne rechnen mit finanziellen Belastungen aufgrund des Klimawandels in Höhe von 1 Billion Dollar

Zum Feierabend noch ein Link der guten Laune für die Wirtschaftsexperten der CDU: 215 der 500 größten Konzerne der Welt rechnen mit einer finanziellen Belastung von insgesamt 1 Billion US-Dollar aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten und sie rechnen mit einem Anstieg der Kosten innerhalb der nächsten 5 Jahre. Das ist eine Zahl mit 12 Nullen – wobei die CDU sich mit Nullen natürlich hervorragend auskennt, sollte man meinen.

Die Analysten des Carbon Disclosure Project gehen im übrigen davon aus, dass diese Zahlen, die von den Konzernen auf Druck der Anleger erstellt wurden, zu optimistisch sind und viele Faktoren wie Feedbackloops oder soziale Unruhen außer Acht lassen. (Warum auch sollten Konzerne ihren Aktionären freiwillig höhere Kosten präsentieren, was deren Aussichten auf Rendite senken würde.) Meanwhile in allen Parlamenten weltweit: Zzzzzzzzzz.

NYTimes: Companies See Climate Change Hitting Their Bottom Lines in the Next 5 Years
CDP: Global Climate Change Analysis 2018

Many firms are bracing for direct impacts. Hitachi Ltd., a Japanese manufacturer, said that increased rainfall and flooding in Southeast Asia had the potential to knock out suppliers and that it was taking defensive measures as a result. Banco Santander Brasil, a large Brazilian bank, said increasingly severe droughts in the region might hurt the ability of borrowers to repay loans. Google’s parent company, Alphabet, Inc., noted that rising temperatures could increase the cost of cooling its energy-hungry data centers.

Others are keeping a close eye on the potential public reaction to climate change. Total, a French energy company, is grappling with the possibility that ambitious efforts by nations to limit global warming and restrict fossil fuel use could render some oil and gas reserves “unburnable.” BASF, a German chemical company, said it has a “significant corporate carbon footprint” that could scare off environmentally conscious shareholders unless it takes steps to act on climate change.

In all, the world’s largest companies estimated that at least $250 billion of assets may need to be written off or retired early as the planet heats up. Those assets include buildings in high-risk flood zones, or power plants that may have to shut down in response to tighter pollution rules.

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