Ripperologisten trollen Historikerin

Ripperologisten trollen Historikerinnen, die die klassische Mythologie des Serienkillers angreifen: Jack the Ripper’s victims had to be whores. Anyone saying different risks a trolling und Historian speaks of ‘constant trolling’ over Jack the Ripper book.

Sehr typisches Verhalten, grade auf Social Media, wo Fiktionen basierend auf Folk Etymologie (also der Bedeutung von Worten und Symbolen im „Volksmund“) immer stärker verteidigt wird (werden kann), als Aktualisierung veralteter Ansichten durch wissenschaftlich belegbare Fakten. Anders gesagt: Für den normalen User ist es weitaus wertvoller, daran zu glauben, dass seine Version der Welt stimmig ist (inklusive Mythen, Märchen, urbanen Legenden, Verschwörungstheorien und so weiter), die vor allem dem Zusammenhalt seiner sozialen Umgebung dient, als ein Update durch Wissenschaft, die keinerlei Vorteile bringt. In diesem Fall, und ich bin normalerweise wirklich nicht sehr schnell mit diesem Vorwurf, sehr wohl gepaart mit ahistorischer Frauenfeindlichkeit, die die Opfer des berüchtigsten Serienkillers der Welt nur und NUR als Huren sehen möchte.

Deshalb halten Ripperologisten alle Opfer von Jack für Huren und alle Historikerinnen, die das Gegenteil belegen, greifen ihre (stabile) soziale Umgebung an, also werden sie weggetrollt.

In other News: Ripperologists exist.

A historian who has told the true story of Jack the Ripper’s victims has spoken of the “offensive”, “stupid” and almost “laughable” trolling she has received from Ripperologists. Hallie Rubenhold said she had even been compared to Holocaust denier David Irving for her book, in which she challenges the traditional narrative that the murdered women were all sex workers.

The reaction had been extraordinary, Rubenhold told the Hay festival. “I knew it [the book] was going to be controversial. I had no idea how controversial. There are people out there who feel they have ownership of these women’s stories and there is an orthodoxy.

“If you question those ‘facts’, then God have mercy on you. The response I’ve had to this has been unbelievable.” Rubenhold argues three of the five women were not sex workers and paints a more rounded picture of their lives. This has led to accusations of Rubenhold having a cynical, feminist agenda and that she was trying to make Jack the Ripper work for the #Me Too age. “Well, #MeToo hadn’t actually happened when I started writing the book,” she said.

“It is absolutely absurd, it’s offensive and it’s laughable. The amount of trolling … and it’s constant.”

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