Soviet Space Dogs

Fotograf Martin Parr sammelt Ephemera der berühmten Hunde, die von der Sowjetunion während der frühen Phase des Space Race in den Weltraum geschossen wurden. Die Sammlung gibt’s jetzt als Buch, hier ein paar Pics daraus beim Guardian, auf der Seite des Verlags und auf der Website von Martin Parr.

“From the first moment I saw a piece of space dog ephemera I was hooked,” says the photographer and avid collector Martin Parr in the foreword to a new book featuring his canine-themed Soviet memorabilia. In the 1950s, before man was sent into space, the USSR dispatched dogs up there (first a stray called Laika – meaning “barker” – then Belka and Strelka), which kickstarted a huge industry in collectibles featuring canine cosmonauts, from painted plates and clocks to Russian dolls and cigarette cases. Parr has spent 20 years scouring the internet and Moscow flea markets to source his beloved space dogs. “A useful way to understand the impact that they had on Russian society,” he says, “is to draw a parallel with the Beatles or Mickey Mouse, those western icons that generated huge quantities of memorabilia.”

Laika ist mit Abstand der berühmteste Weltraumhund und flog als erstes Lebewesen in die Umlaufbahn (um dort an Bord von Sputnik 2 qualvoll zu sterben, was internationale Proteste auslöste, noch bevor Radio Moskau den Start der Rakete verkündete). Nick Abadzis Comic Laika ist eine genauso bittere wie wunderbare Erzählung der Story von Laika.

Wikipedia hat die Geschichten aller russischen Weltraumhunde, die meisten von ihnen absolvierten ihre Space-Missionen erfolgreich und überlebten. Hier die Namen aller russischen Spacedogs: Dezik, Tsygan, Lisa, Lisa, Ryzhik, Smelaya, Malyshka, Bobik, ZIB, Otvazhnaya, Snezhinka, Albina, Tsyganka, Damka, Krasavka, Bars, Lisichka, Laika, Belka, Strelka, Pchyolka, Mushka, Chernushka, Zvyozdochka, Veterok und Ugolyok.

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