Burger King-Werbung mit verschimmelten Burgern – eine Referenz an 20 Jahre alte McDonald-Burger, die niemals verrotten

19. Februar 2020 18:49 | #Fastfood #Speisen und Getränke #Werbung

Alle paar Jahre gehen die jahrelang nicht verrottenden Hamburger von McDonalds durch die Medien. Ein Hostel in Island streamt zum Beispiel einen 10 Jahre alten Hamburger von McD, ein Hamburger Royale, den zwei Teenager 1995 in Adelaide gekauft haben, sah auch 20 Jahre später immerhin noch aus, wie ein Hamburger und der älteste Burger der Welt wird dieses Jahr stolze 21 Jahre alt.

McDonalds erklärt die ultrahaltbaren Burger mit Dehydration, also mangelnder Feuchtigkeit. Alle anderen erklären sich die Superungammler mit Konservierungsstoffen.

Jetzt hat sich Burger King eine Kampagne voller verschimmelnder Burger ausgedacht, offiziell natürlich um ihren Verzicht auf Haltbarkeitschemikalien zu feiern, aber sicher nicht zuletzt auch in Anspielung auf die superhaltbaren Burger der Konkurrenz. Tolle und in meinen Augen wunderschöne Kampagne mit einem großartigen Seitenhieb. Ich hab’ Hunger jetzt und wünsche mir eine Antwort-Kampagne von McDonalds mit unsterblichen Cheeseburgern. (Disclaimer: Ich kriege für dieses Posting kein Geld und dies ist keine Werbung.)

Why Burger King Is Proudly Advertising a Moldy, Disgusting Whopper – The chain’s anti-preservatives pledge breaks just about every rule in advertising [Adweek]

The Home of the Whopper wants to be seen as more appealing to those seeking foods with cleaner ingredient labels. Yes—even people who scarf down a 660-calorie Whopper want to feel better about the food they eat. Eliminating artificial colors, flavors and preservatives is something Burger King has been working on for years.

Burger King, like other chains, typically showcases nearly flawless images of its food in marketing, even if the versions customers receive don’t arrive with perfectly prepared and placed ingredients. This glowing portrayal is how the Whopper in this campaign looks, at first. Then, the lack of preservatives sets in. The Whopper goes from gleaming to something no one should touch, let alone eat. […]

“Mold grows in a very inconsistent way. We had to work for several months, with different samples, to be able to showcase the beauty of something which is usually considered undesirable. I never thought I would become a specialist in mold, but that was required to make this one happen,” Björn Ståhl, executive creative director, INGO, said in a statement.

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