12. November 2018

AI Ghosts of the Deleted

Deep Angel ist ein Algorithmus, der Objekte in Bildern entfernt: automatisierte Bildretusche inklusive einer „stempelartigen Mechanik“, wie man sie aus Photoshop kennt (also das Ersetzen von… Gib mir den Rest, Baby!
30. Oktober 2018

NASA Pumpkins

Gestern fand der jährliche Kürbis-Schnitzwettbewerb der NASA Jet Propulsion Laboratories statt, unter anderem bauten die Ingenieure einen David „Ziggy Stardust“ Bowie-Pumpkin, 'ne… Gib mir den Rest, Baby!
26. Oktober 2018

Album-Covers in UNSCII

Vor ein paar Wochen bloggte ich über den Glyphdrawing.club, ein nettes Browser-Spielzeug, mit dem man Zeugs mit Buchstaben und Fonts malen kann. Jetzt hat Glyphdrawing.Clubber Heikki Lotvonnen neue… Gib mir den Rest, Baby!
22. Oktober 2018

China testet künstlichen Beleuchtungsmond

China will einen Satelliten als „künstlichen Beleuchtungsmond“ in die Umlaufbahn schießen, der Flächen mit bis zu 80 Kilometer Umfang beleuchten soll in einer bis zu achtfachen Lichtstärke des Mondes, ungefähr so hell wie die Morgendämmerung.

Wo er hinleuchtet, lässt sich Wu Chunfeng zufolge mit einer Genauigkeit von "ein paar Dutzend Metern" einstellen und auf einen Durchmesser von zehn Kilometer verkleinern. Das kann seinen Worten nach unter anderem bei Stromausfällen und in Katastrophengebieten sehr hilfreich sein. […] Ersetzt man damit auf der Erde erzeugte künstliche Beleuchtung, könnte die Sichuaner Provinzhauptstadt Chengdu seinen Berechnungen nach jährlich 1,2 Milliarden Yuan einsparen - das wären umgerechnet gut 150 Millionen Euro. […] Verläuft der Test erfolgreich, sollen 2022 drei Beleuchtungssatelliten folgen, mit denen sich ein zwischen 3.600 und 6.400 Quadratkilometer großes Areal nicht nur nachts, sondern auch tagsüber mit Zusatzlicht versorgen lässt.

Ähnliche künstliche Beleuchtungen von entlegenen Orten funktionieren bislang über riesige Spiegel, die das Sonnenlicht umleiten. Das hier wäre dann die erste Weltlampe from Space und ich freue mich schon auf die Nachfolger: den Satellite Orbital Laser aus Akira zum Beispiel oder Blofelds Satelliten Sun Gun aus Diamonds are forever.

20. Oktober 2018

Slack on a SNES

Slack-Engineer Bert hat Slack auf einem Satelliten-SNES innerhalb eines Rollenspiels zum Laufen gebracht.https://www.youtube.com/watch?v=CwXY2raEzPkI recently learned that in the mid 90s… Gib mir den Rest, Baby!
17. Oktober 2018

Sound-Installation from Superdeep Arctic Drilling-Data on punched Tape

Dmitry Morozov aka :vtol: besuchte während eines Festivals das Tiefenbohrloch auf der russischen Halbinsel Kola, wo man ein Loch von 21 Zentimetern Umfang in 12000 Meter tiefe in die Erdkruste… Gib mir den Rest, Baby!
14. Oktober 2018

Faceswap-NPCs

Vor ein paar Tagen bloggte ich über die Bedeutungsverschiebung für den Begrif „NPC (Non Playing Character)“, nach der linke und liberale Talking Points von eben NPCs einfach nur wiederholt werden nach einer Art Drehbuch, als hätten sie keine eigene Haltung oder Persönlichkeit. In Games entsprechen NPCs maschinengesteuerten Characters im Gegensatz zu den spielenden Menschen, die Meme dehumanisiert also den politischen Opponenten.

Neueste Iteration der Meme: Faceswap-NPCs per Snapchat-Filter inklusive Peanuts-Sound für mehr Ironie, verbreitet von Accounts, in denen „MAGA-Nationalist“ steht. Von erster Erwähnung, Sprache und NPC Wojak zum mainstreamfähigen Meme-Tool für eine riesige Plattform in 26 Tagen.

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12. Oktober 2018

Siggraph-Papers 2018: Skills from Videos, Volumetric Hair from Pics, AI-Strickmuster, Virtual Bat learning to fly

Im Dezember findet die Siggraph Asia in Tokyo statt, wo CGI-Künstler und 3D-Programmierer den heissesten Scheiß aus Animationstechnologie vorstellen. Seit ein paar Wochen erscheinen die ersten Papers auf Youtube, hier ein paar der interessantesten davon:

Skills from Video – Why do Motioncapturing when Algorithms can learn from watching YT-Clips?

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11. Oktober 2018

Magic Leap is here

Magic Leap hat nach Jahren Geheimnisvoodoo damit begonnen, seine Augmented Reality-Brillen auszuliefern, inklusive erster Developer Konferenz, auf der sie Software und Anwendungen zeigten, von Games… Gib mir den Rest, Baby!
8. Oktober 2018

TheyLive-like-Glasses blocking Screens

Die IRL Glasses auf Kickstarter blocken so gut wie alle Fernseher, die meisten Rechner und ein paar mobile Devices – vom virtuellen Massenmedium bleibt nur ein schwarzer Fleck übrig (und… Gib mir den Rest, Baby!
7. Oktober 2018
5. Oktober 2018

Archive.org emuliert C64 im Browser

Archive.org hat sich nach tausenden emulierten MSDOS-Games, Amiga-Discs, Apple-Cracks und Arcade-Maschinen endlich einen Emulator für den C64 gebaut und bietet seit neuestem über 10000… Gib mir den Rest, Baby!
4. Oktober 2018
3. Oktober 2018

AI-Pizza is getting good

Das Paper Large Scale GAN Training for High Fidelity Natural Image Synthesis wird grade in meiner Timeline für seine beachtlichen Ergebnisse gefeiert und während die von der künstlichen… Gib mir den Rest, Baby!
2. Oktober 2018

Social-Network of 3 Tech-Telepaths is Bullshit

Ich blogge hier seit ein paar Jahren über die Entwicklung technologisch bedingter Telepathie, also Telepathie durch Übertragung von EEG-Werten. Die Technologie, so faszinierend sie klingt, steckt… Gib mir den Rest, Baby!
28. September 2018

Uncanny Photobooth 2

Mario Klingemann hat seine Uncanny Photobooth auf der Next Conference in Hamburg aufgebaut und seinen pix2pix-Algorithmus offenbar mit ein paar Renaissance-Gemälden gefüttert. Das ganze liefert… Gib mir den Rest, Baby!

LowTech-Website on a solar-powered Server

Schöne Idee vom LowTech-Magazine, eine technisch extrem reduzierte Website, die auf einem solarbetriebenen Server läuft und bei konstant schlechtem Wetter dann eben auch mal offline ist.… Gib mir den Rest, Baby!
31. Juli 2018

Dataset of Wild Faces

Mehmet Kerim Yucel et al haben eine Datenbank voller Gesichter in gewalttätigen Settings am Start, um Computervision-Systeme auf wilde Hunde zu trainieren. Existierende… Gib mir den Rest, Baby!

AI kann tote von lebenden Augen unterscheiden

Forscher haben den Computervision-Algorithmus eines Iris-Scanners darauf trainiert, lebende von toten Augen zu unterscheiden, um Hacks wie im 1992er Demolition Man zu erkennen, in dem Wesley… Gib mir den Rest, Baby!

Unfollow Everybody

Anil Dash mit einer Tabula Rasa-Anleitung für Twitter: Unfollow Everybody. Das Backup seiner Followings und ein bisschen Listenvoodoo erreichte er mit einem Kommandozeilentool namens t.Nicht… Gib mir den Rest, Baby!

Evolutionary Computation Bestiary

Ein Bestiarium für Metaphern aus dem Tierreich für Code, also Fledermaus-inspirierte, kooperative Algorithmen zum Beispiel oder eine „clustering method based on blind, naked mole-rats“.

The goal of the Evolutionary Computation Bestiary is to catalog the, ermm… exuberance of the meta-heuristic “eco-system”. We try to keep a list of the many different animals, plants, microbes, natural phenomena and supernatural activities that can be spotted in the wild lands of the metaphor-based computation literature.

While we personally believe that the literature could do with more mathematics and less marsupials, and that we, as a community, should grow past this metaphor-rich phase in our field’s history (a bit like chemistry outgrew alchemy), please note that this list makes no claims about the scientific quality of the papers listed

30. Juli 2018

Ugly �ortfilm is online and still really really totally ugly❌

Der potthässliche CGI-Puppenfilm Ugly von von Redbear Easterman und Nikita Diakur aus Mainz, der vor drei Jahren (unter anderem mit der Hilfe von ein paar NC-Lesern) per Crowdfunding finanziert… Gib mir den Rest, Baby!

3Dgedruckte Pizzaabstandhalterstühle für Pizzaabstandhaltertische

Boston Pizza hat sich kleine Ministühle zu den Pizzaabstandhaltern für ihre Lieferpizzen angeschafft: „Boston Pizza (a Canadian chain, actually) and John St. oblige with the Pizza Patio Set,… Gib mir den Rest, Baby!
23. Juli 2018

Extrapolating Deepfakes – Rendering the Truth

Schöner Vortrag von Sjef van Gaalen am Impakt Center for Media Culture in Utrecht über eine spekulative Zukunft von Deepfakes und den sich bereits abzeichnenden Kollaps der… Gib mir den Rest, Baby!

Augmented Typography-Animations

Schicke AR-Typo-Arbeiten der Londoner Designbude Omse, realisiert mit der App des AR-Typo-Projekts Post-Print, „[which] is an on-going project which aims to explore the creative possibilities… Gib mir den Rest, Baby!

Cinema4D x Reality

„So that's what it feels like to go outside“. Ich will ein CGI-manipulierbares RealLife-Slinky nao! (via Prosthetic… Gib mir den Rest, Baby!

Paper: Fälschungssicheres Lebens-Logging auf der Blockchain als „Versicherung“ gegen Deepfakes

Paper über die Implikationen von Deepfakes von den Jura-Profs Bobby Chesney und Danielle Citron. (Hier noch ein leider eher oberflächliches Meinungsstück über das Paper im Guardian.)

Aus dem Inhaltsverzeichnis, die sich abzeichnende Dystopie:

Harmful Uses of Deep-Fake Technology

1. Harm to Individuals or Organizations
a. Exploitation
b. Sabotage

2. Harm to Society
a. Distortion of Democratic Discourse
b. Manipulation of Elections
c. Eroding Trust in Institutions
d. Exacerbating Social Divisions
e. Undermining Public Safety
f. Undermining Diplomacy
g. Jeopardizing National Security
h. Undermining Journalism
i. Beware the Cry of Deep-Fake News

Was in der Aufzählung fehlt: Auswirkung von Weltrezeption, die Deepfakes enthält und niemals als gesichert wahrgenommen werden kann, auf das menschliche Denken. Das aber nur am Rande.

Im Paper evaluieren sie Lösungen, angefangen bei banalen Klagen gegen Plattformen und Deepfake-Macher bis zu sogenannten „Immutable Life Logs“ – übersetzt etwa „fixierte Lebenslogs“ – als Alibi-Service. Sowas wie quantified Self auf Steroids mit kompletter Aufzeichnung aller Aktivitäten des Individuums, die als Deepfake-Versicherung verschlüsselt in einer Blockchain liegt.

Die gehen in dem Paper davon aus, dass solche „Reputations-Versicherungen“ für potenzielle Deepfake-Opfer vor allem für Politiker und Promis interessant wäre, aber bereits jetziges Trolling zeigt, dass niemand vor Fakes sicher ist. Fälschungssicheres Lebens-Logging auf der Blockchain als Gegengift zum Realitätskollaps für alle. Sicher auch geil für die chinesische Regierung, was die Kehrseite der Medaille wäre. Interessante Zeiten etc.

Paper: Deep Fakes: A Looming Challenge for Privacy, Democracy, and National Security (PDF)

Abstract: While deep-fake technology will bring with it certain benefits, it also will introduce many harms. The marketplace of ideas already suffers from truth decay as our networked information environment interacts in toxic ways with our cognitive biases. Deep fakes will exacerbate this problem significantly. Individuals and businesses will face novel forms of exploitation, intimidation, and personal sabotage. The risks to our democracy and to national security are profound as well.

Our aim is to provide the first in-depth assessment of the causes and consequences of this disruptive technological change, and to explore the existing and potential tools for responding to it. We survey a broad array of responses, including: the role of technological solutions; criminal penalties, civil liability, and regulatory action; military and covert-action responses; economic sanctions; and market developments. We cover the waterfront from immunities to immutable authentication trails, offering recommendations to improve law and policy and anticipating the pitfalls embedded in various solutions.

Aus dem Paper: Gib mir den Rest, Baby…

22. Juli 2018

Coding Mixtapes with RockStar: Programming-Language in 80s-Power-Ballad-Style ❤️

Großartige Idee von Dylan Beattie, eine Programmiersprache, die sich wie Songtexte von cheesy 80s Popschnulzen liest und sich RockStar nennt: „Rockstar is designed for creating computer… Gib mir den Rest, Baby!
21. Juli 2018

Ghost of Google Translates Machine Learning strikes again

Vor vier Jahren gab es einen großartigen Bug in Google Translate, der Lorem Ipsum mit generischem, politisch angereichertem News-Gibberish übersetzte. Grund waren Layout-Leichen voller… Gib mir den Rest, Baby!
20. Juli 2018

Circuit Bended Walkmen and Tape-Loops

Mit der „Musik“ von Randall Taylor aus Portland kann ich nichts anfangen, als Klang-und-Rausch-Collage sind die Tracks bestenfalls interessant. Aber ich liebe seine aufgebohrten… Gib mir den Rest, Baby!
18. Juli 2018

Nicolas Trump über „Stupid Leaders“ (und ein Browser-Interface für Deepfakes)

https://www.youtube.com/watch?v=FKR_5a_nYi4Redditor Sinofis hat ein Browserinterface für Deepfakes gebaut, basierend auf der Machine Learning-JS-Library von Tensorflow. (via Prosthetic… Gib mir den Rest, Baby!
10. Juli 2018

Childish Gambino in MacPaint on a vintage MacintoshSE

Wahyu Ichwandardi animiert Childish Gambinos „This is America“ in MacPaint und MacroMind VideoWorks auf 'nem alten Macintosh SE. Beeindruckend: Er wandelt die Eingangssequenz aus dem Video… Gib mir den Rest, Baby!

Robots mit Popcorn-Antrieb 🍿

Die Ingenieure an der Cornell Universität haben Popcorn-betriebene Roboter gebaut. Ich schreib das nochmal weil geil: Die Ingenieure an der Cornell Universität haben Popcorn-betriebene Roboter gebaut. Das Popcorn wird hier als Antrieb für faltbare Roboter und Greifinstrumente benutzt und die Mechanik dahinter muss man niemandem wirklich erklären weil… POPCORN!!!!1!ELF!!! Gibt mir ja wirklich so ein bisschen den Glauben an die Zukunft zurück, ich mein: „In the near future, we aim to design the infrastructure necessary for stand-alone popcorn-driven robots“. DAS ist eine Zukunft, in der ich wirklich gerne leben möchte.

Fig.4 Pic E zeigt übrigens einen Popcorn-betriebenen Roboter-Penis beim Gewichtheben, unten auf dem allerersten Bild. I shit you not.

Paper: Popcorn-Driven Robotic Actuators (PDF)

In summary, many robotic applications may benefit from the use of these multi-functional kernels. Besides the fact that they are inexpensive, edible, and readily available, we have shown that when heated they pop with high force (38.0±0.9 mN); expand in volume by 9.7±4.8 times; change viscosity by almost an order of magnitude; exhibit interkernel jamming capability; and become more susceptible to bio-degradability.

We have shown that popping can be induced using hot oil and air, microwaves, and direct contact with Nichrome wire. Each heating method has trade-offs. Nichrome wire is inexpensive and flexible, has a compact form factor, and is simple to actuate; as such it is likely the most feasible of all the demonstrated heating methods to work on standalone robots. Hot air requires more driving circuitry, but pops kernels faster than Nichrome wire (∼ 1-2 min versus ∼ 4-5 min in our experiments). Microwaves are less feasible for stand-alone robots, but do produce the highest expansion ratios.

Finally, we have developed and demonstrated proof-ofconcept methods for popcorn-driven elastomers, origami structures, and rigid-member gripping mechanisms, first of their kind. In the near future, we aim to design the infrastructure necessary for stand-alone popcorn-driven robots. This will require an embedded system capable of heating the kernels, and a pump capable of moving the kernels. Long term, the work on multi-functional granular fluids presented in this paper may help pave the way for a wide range of applications spanning the fields of rigid, compliant, and soft robots.

Gib mir den Rest, Baby…

6. Juli 2018

Text 2 Face

Seit ich hier über AI-gestützte Computervision-Technologie schreibe, erwähne ich die demnächst verfügbare Option der „Bildgeneration auf Zuruf“, also so „Siri, mach ein Bild mit mir… Gib mir den Rest, Baby!

Edgar Allan Poes The Raven compressed into URL

Mir ist nicht klar, wie genau itty.bitty.site funktioniert, aber „itty.bitty takes html (or other data), compresses it into a URL fragment, and provides a link that can be shared. When it is opened, it inflates that data on the receiver’s side.“ Websites werden also nicht mehr gehostet, sondern die URL selbst enthält alle Daten für die Darstellung der Seite. Hier mehr Infos, dort der Code auf Github.

Itty bitty sites are contained entirely within their own link. (Including this one!) This means they're...

💼Portable - you don't need a server to host them
👁Private - nothing is sent to–or stored on–this server
🎁Easy to share as a link or QR code
Itty bitty sites can hold about as much as a printed page, and there is a lot you can do with that:

✒️Compose poetry
🛠Create an app
🐦Bypass a 140 280 char limit
🎨Express yourself in ascii

So wird dann aus dieser URL nach Eingabe The Raven von Edgar Allan Poe. (Image via Ravenmaster)

[update] Ein Bekannter schreibt zur Technologie hinter der Seite:

Ist ein ziemlich alter Algorithmus ohne Kompressionsverluste. Im Prinzip kannst du dir das wie ein Wörterbuch vorstellen. Je nach Wahrscheinlichkeit wird jedem wort eine bit folge zugewiesen. Das Wort „das“ zum Beispiel wird in der deutschen Sprache recht oft vorkommen und somit hat das Wort eine maximale Wahrscheinlichkeit, aber minimalen Informationsgehalt, weil es sooft vorkommt bzw redundant ist. Dem wort wird somit eine sehr kurze Bit-Länge zugewiesen. Später kannst du im Wörterbuch nachschauen was die kurze bit Folge bedeutet und machst daraus wieder das Wort „das“.
Ne URL besteht aus Buchstaben, also kann jeder Buchstabe 4-5 Bits encodieren. Die Bit-Folge, die dir der Algorithmus liefert, wird dann einfach in Buchstaben ausgedrückt.
Schon erstaunlich dass du das in eine URL quetschen kannst. Da wird anschaulich was Kompressionsverfahren Leisten.

Google Reader Timecapsule

„It's now been 5 years since Google Reader was shut down“ and I still can't believe it. I still think, Google gave their chance on social away with killing one of its best products. However, readerisdead.com provides a nice time-capsule and melancholic feels about the internet that once was.

Neural Network Camera draws what it sees

Dan McNish hat sich sowas wie eine AI-Polaroid gebaut, die Objekt-Erkennung und Googles Quickdraw-Experiment zusammenflanscht und ihre Bilder in gezeichneter Form ausgibt. Nice! (via Imperica)

One of the fun things about this re-imagined polaroid is that you never get to see the original image. You point, and shoot – and out pops a cartoon; the camera’s best interpretation of what it saw. The result is always a surprise. A food selfie of a healthy salad might turn into a enormous hotdog, or a photo with friends might be photobombed by a goat. […]

The camera is a mash up of a neural network for object recognition, the google quickdraw dataset, a thermal printer, and a raspberry pi. Initially, I began with some experiments on my laptop. I set up an image processing pipeline in python to take pre-captured images and recognise the objects in them, using pre-trained models from google. At the same time, I explored the quickdraw dataset, and mapped the categories available in the dataset with the categories recognisable by the image processor. After writing some code to patch the two together, wrapping the lot in a docker image, and cobbling together some electronics, interspersed with some hair pulling moments of frustration, the camera was ready.

1. Juli 2018

Giant Blue Screen of Death

Für meine kleine Sammlung (Twisted BSoD, Cylindrical BSoD, Spherical Blue Screen of Death) weirder Blue Screens of Death: Ein Absturz auf 'nem Hochhaus-Screen in Hong Kong. (Das Bild geht derzeit… Gib mir den Rest, Baby!

James Bridle on Known Unknowns

Another excerpt from Sam Bridles book New Dark Age: Technology and the End of the Future about „Known Unknowns“: https://harpers.org/archive/2018/07/known-unknowns/
Amazon-Partnerlink: https://amzn.to/2tSJnve

Machines are reaching further into their own imaginary spaces, to places we cannot follow. After the activation of Google Translate’s neural network, researchers realized that the system was capable of translating not merely between languages but across them. For example, a network trained on Japanese–En­glish and En­glish–Korean text is capable of generating Japanese–Korean translations without ever passing through En­glish. This is called zero-shot translation, and it implies the existence of an interlingual representation: a metalanguage known only to the computer.

In 2016 a pair of researchers at Google Brain decided to see whether neural networks could develop cryptography. Their experiment was modeled on the use of an adversary, an increasingly common component of neural network designs wherein two competing elements attempt to outperform and outguess each other, driving further improvement. The researchers set up three networks called, in the tradition of cryptographic experiments, Alice, Bob, and Eve. Their task was to learn how to encrypt information. Alice and Bob both knew a number—a key, in cryptographic terms—that was unknown to Eve. Alice would perform some operation on a string of text and send it to Bob and Eve. If Bob could decode the message, Alice’s score increased, but if Eve could also decode it, Alice’s score decreased. Over thousands of iterations, Alice and Bob learned to communicate without Eve cracking their code; they developed a private form of encryption like that used in emails today. But as with the other neural networks we’ve seen, we can’t fully understand how this encryption works. What is hidden from Eve is also hidden from us. The machines are learning to keep their secrets.

Isaac Asimov’s three laws of robotics, formulated in the Forties, state that a robot may not injure a human being or allow a human being to come to harm, that a robot must obey the orders given it by human beings, and that a robot must protect its own existence. To these we might consider adding a fourth: a robot—or any intelligent machine—must be able to explain itself to humans. Such a law must intervene before the others. Given that it has, by our own design, already been broken, so will the others. We face a world, not in the future but today, where we do not understand our own creations. The result of such opacity is always and inevitably violence.

26. Juni 2018

Bauhaus-Fonts reconstructed

Adobe entstaubt derzeit zusammen mit Eric Spiekermann die Bauhaus-Typo-Archive für ihr Hidden Treasures-Projekt, rekonstruiert zusammen mit Studenten fünf Zeichensätze und stellt sie für lau… Gib mir den Rest, Baby!

RSS Bridge

RSS Bridge, ein Tool um Websites ohne Feed mit einem Feed zu versehen. Man sollte sich bezüglich RSS immer vor Augen halten, dass sämtliche Newsfeeds sämtlicher Plattformen nach dem gleichen Prinzip funktionieren, nur in einer verkrüppelten Version. Nur ist RSS offen und ich kann mit meinen Inhalten machen, was ich will, und FacetweetinstasnapApp ist proprietäre, geschlossene Scheiße. So yeah, „FUCK YOU.“ (Danke Luka!)

Dear so-called "social" websites.

Your catchword is "share", but you don't want us to share. You want to keep us within your walled gardens. That's why you've been removing RSS links from webpages, hiding them deep on your website, or removed feeds entirely, replacing it with crippled or demented proprietary API. FUCK YOU.

You're not social when you hamper sharing by removing feeds. You're happy to have customers creating content for your ecosystem, but you don't want this content out - a content you do not even own. Google Takeout is just a gimmick. We want our data to flow, we want RSS or ATOM feeds.

We want to share with friends, using open protocols: RSS, ATOM, XMPP, whatever. Because no one wants to have your service with your applications using your API force-feeding them. Friends must be free to choose whatever software and service they want.

We are rebuilding bridges you have wilfully destroyed.

Get your shit together: Put RSS/ATOM back in.

25. Juni 2018

Temporary Transhumanism thru programmable Gene-Expression

DARPA arbeitet an so etwas wie temporären Transhumanismus durch die Modifikation des Phänotyps. In anderen Worten: Wir nehmen eine Pille und werden für soundsoviel Zeit widerstandsfähig gegen… Gib mir den Rest, Baby!

Origami.js

Rabbit Ear, eine Javascript-Lib für programmierbare Origami-Faltmuster: „Rabbit Ear is a creative coding javascript library for designing origami. […] The aim of this library is for origami designs to be able to be created entirely in code, making every component accessible, flexible, and parametric.“

Hier ein Online-Editor und dort die Dokumentation mit jeder Menge Beispiele und animierten Falz-Diagrammen.

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How To make a C64-Sinewave

Nettes Tutorial zum erzeugen eines Sinuswellen-Effekts auf dem C64.

Grob runtergebrochen funktioniert das so: Man rechnet die Sinuswelle aus und unterteilt sie in 8x8-Pixel-Segmente und ermittelt die Steigung der Kurve in diesem Segment sowie ihre Position auf dem Screen. Die Steigung entspricht einem bestimmten Letter des C64-Zeichensatzes, der auf der Position platziert wird. Dann tauscht man den Standard-Zeichensatz mit einem Custom Font aus, der die Segmente der fertigen Sinuskurve enthält.

The main idea is to use character mode with a custom character set. I sample y-coordinate every 8 pixels to produce a list of line segments [(0, y0), (8, y1), (16, y2), ..., (320, y40)]. In the below animation, you can see these line segments along with blue rectangles that signify which 8x8 character blocks intersect the line segments.

The goal then is to fill all the pixels below a line segment with light blue and everything above it with dark blue.

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19. Juni 2018

Tank: Tron-like Shortfilm with DIY-Semi3D-Engine inside AfterEffects

Schöner Kurzfilm von Stu Maschwitz, eine Hommage an die ersten Star Wars-Vector-Games und Tron: „In a visual homage to vector arcade games of the 80’s (like Battlezone and Star Wars), Tank… Gib mir den Rest, Baby!
18. Juni 2018

Sam Bridle about The New Dark Age

Über das Buch New Dark Age: Technology and the End of the Future (Amazon-Partnerlink) von Sam Bridle (den ihr möglicherweise vom Term New Aesthetics kennt und ganz sicher von der Aufregung um algorithmisch generierte creepy Videos für Kids auf Youtube) hatte ich schonmal vor ein paar Wochen gebloggt, jetzt hat der Guardian einen längeren Ausschnitt daraus, in dem er unter anderem beschreibt, wie Neural Networks eine neue Form von Bedeutung in menschlicher Sprache entdecken und damit einen Layer aus Maschinenlogik auf unserer fundamentale Denkweise ausbreiten.

Guardian: Rise of the machines: has technology evolved beyond our control?

Translate was known for its humorous errors, but in 2016, the system started using a neural network developed by Google Brain, and its abilities improved exponentially. Rather than simply cross-referencing heaps of texts, the network builds its own model of the world, and the result is not a set of two-dimensional connections between words, but a map of the entire territory. In this new architecture, words are encoded by their distance from one another in a mesh of meaning – a mesh only a computer could comprehend.

While a human can draw a line between the words “tank” and “water” easily enough, it quickly becomes impossible to draw on a single map the lines between “tank” and “revolution”, between “water” and “liquidity”, and all of the emotions and inferences that cascade from those connections. The map is thus multidimensional, extending in more directions than the human mind can hold. As one Google engineer commented, when pursued by a journalist for an image of such a system: “I do not generally like trying to visualise thousand-dimensional vectors in three-dimensional space.”

This is the unseeable space in which machine learning makes its meaning. Beyond that which we are incapable of visualising is that which we are incapable of even understanding.

In meinen Vorträgen letztes Jahr sprach ich unter anderem davon, dass unser Ideenspace (also auch der Raum der Sprache) demnächst komplett ausrechen- und visualisierbar wird, inklusive der Known Unknowns und Unknown Unknowns, mit unabsehbaren Folgen. Es sieht so aus, als ob Bridle das Buch dazu geschrieben hat. Must read.

17. Juni 2018

Glyphdrawing.club

Schönes Spielzeug von Heikki Lotvonen aka Grmmxi.fi: Im Glyphdrawing.club zeichnet man mit UNSCII-Lettern, ein paar eingebauten Zeichensätzen und selbst hochladbaren Truetype-Fonts sowie… Gib mir den Rest, Baby!

A.I. computes World Cup Finals

Andreas Groll von der technischen Uni Dortmund hat Neural Networks mit Buchmacher-Daten und Statistiken der WM-Mannschaften gefüttert und die Weltmeisterschaft 100.000 mal durch die Künstliche… Gib mir den Rest, Baby!
16. Juni 2018

Jennifer Doudna über CRISPR: Die Evolution selbst gestalten

CRISPR-Miterfinderin Jennifer Doudna über ethische Fragen des Gen-Editings und ihr neues Buch „A Crack in Creation: The New Power to Control Evolution“.

Link: https://www.novo-argumente.com/artikel/die_evolution_selbst_gestalten

Wenn sich die Geneditierung beim Menschen als ungefährlich und effektiv erweist, erscheint es logisch, ja sogar wünschenswert, schädliche Mutationen zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu korrigieren – bevor sie Schaden anrichten können. Doch sobald dies möglich ist, wird man zweifelsohne versucht sein, vollkommen intakte Gene in vermeintlich überlegene Versionen umzuwandeln. […]

„Eines Tages könnten wir es für unethisch halten, keine Keimbahnmodifikation zu verwenden, um menschliches Leiden zu lindern.“

Ich mag ihre Hoffnung in die medizinischen Möglichkeiten ja sehr, aber die Folgen für gesellschaftliche Klassen und die sozialen wie politischen Auswirkungen (man denke nur mal an die neue Diskriminierungsform von Normal-Vererbten, vgl auch Gattaca) bedenkt sie dabei nicht wirklich. Dass sich die Debatte seit 20 Jahren im Kern auf die Feststellung „Wir haben ein ethisches Dilemma im Bio-Engineering“ beschränkt, finde ich erschreckend, denn in ihrem Buch-Promo-Text hat sie mit einem ganz sicher Recht: Die Entwicklung ist rasant und stellt alles auf den Kopf.

Und letztlich formuliert sie eins der vielen Dilemmas im Bio-Engineering selbst:

Ich bin unglaublich begeistert von den Perspektiven der Geneditierung. Die Fortschritte in der CRISPR-Forschung werden sowohl in universitären Laboren als auch in Biotechnologie-Startups zügig vorangetrieben. Letztere werden dabei von Investoren und Venture-Capital-Firmen mit mehr als einer Milliarde Dollar unterstützt. Forscher an Universitäten und gemeinnützige Gruppen stellen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt kostengünstige, CRISPR-kompatible Werkzeuge zur Verfügung, wodurch ungehindert weiter geforscht werden kann.

Privat Finanzierte Forschung und die damit folgende Abhängigkeit von Kapital macht aus CRISPR keine gesellschaftlich getragene infrastrukturmaßnahme zur genetischen Beseitigung von Krankheit itself, sondern eine Profitmaschine, in der demnächst DNA-Editing dem Urheberrecht unterliegt und sich Konzerne dem Gewinn für wirklich existierende Dumbos aufteilen.

Welche Gewinne sich auch immer mit DNA-Profilen eines totaloptimierten Supermenschen verdienen lassen: Ich fürchte, wir werden es herausfinden.

12. Juni 2018

Neural Network Cartoons in algorithmic Ghibli-Style

Neuer Cartoon-Algorithmus von Yang Chen, Yukun Lai and Yong-Jin Liu, den sie unter anderem mit den Ghibli-Animes Spirited Away und Paprika trainierten. Ob Myazaki davon so richtig begeistert… Gib mir den Rest, Baby!
7. Juni 2018

Wile E. Coyote vs the Roadrunner in AR

I totally need Wile E. Coyote hunting the Roadrunner on an augmented digital… Gib mir den Rest, Baby!
6. Juni 2018

Rokos Basilisk - Die hirnverknotende AI aus der Zukunft

Rokos Basilisk wird seit ein paar Wochen von Journos als „most terrifying Thought-Experiment“ durchs Netz gereicht. Das Gedankenexperiment geht grob vereinfacht so: In der Zukunft nach der… Gib mir den Rest, Baby!

Kamera für verpasste Blinzel-Momente

René Henrich und Manasse Pinsuwan haben für ihre Bachelorarbeit eine Cam gebaut, die nur die Augenblicke aufnimmt, die man durch Blinzeln verpasst. Praktisch haben sie damit eine perfekte… Gib mir den Rest, Baby!

Github XP

Ich bin ja kein Freund von Drittanbietern, auch wenn sich das heute mit Facebook und fucking Cloud beinahe nicht vermeiden lässt. Und da ich heute auch nur mehr rudimentäre Coding-Skills habe, amüsiert mich die Aufregung und um Microsofts 7-Millarden-Dollar-Kauf von Github und der Exodus nach Gitlab viel mehr, als dass mich die Übernahme eines weiteren Sortof-Indie-Projekts aufregt.

Deshalb, geilste Reaktion bislang: Ein WindowsXP-Skin für die Plattform inklusive Github-Clippy von Marten Bjork. „Microsoft + GitHub = ❤️. Make it official by giving your GitHub experience some Windows XP flair.“

Hier im Chrome Webstore und dort auf, haha, Github.

Gib mir den Rest, Baby…

5. Juni 2018

Gameboy-Cam mit 70-200mm Linse

Bastiaan Ekeler hat eine Linse mit 200mm Brennweite auf seine Gameboy geschraubt und damit den Mond fotografiert. Die eigentliche Arbeit ist wohl der 3dgedruckte Aufsatz, aber von den technischen… Gib mir den Rest, Baby!
1. Juni 2018

10 PRINT C64-SHIRTS; 20 GOTO 10

10 PRINT CHR$(205.5+RND(1)); : GOTO 10 ist ein unter programmierenden Designern ziemlich bekannter C64-Basic-Einzeiler, die wahrscheinlich die erste Generative Kunst auf einem Heimcomputer… Gib mir den Rest, Baby!
30. Mai 2018

Non-invasives HighRez Nervensystem-Interface für Gestensteuerung

Die CTRL-Labs von Thomas Reardon (Erfinder vom ollen Internet Explorer) haben ein non-invasives Interface entwickelt, dass elektrische Signale des Nervensystems in „HighRez“ abgreifen und… Gib mir den Rest, Baby!
28. Mai 2018

3D-Printed GIF-Cubes

Matt Bierner hat eine GIF-Cube-Technik am Start, die Frames eines GIFs in einen dreidimensionalen Würfel extrudiert und die man sich als 3D-gedruckte GIF-Würfel ins Regal stellen kann.… Gib mir den Rest, Baby!

Post-DSGVO Shining

„All Datenschutz and no play makes Jack a dull boy“. (via Boing Boing)https://www.youtube.com/watch?v=aJr_AQFDMyQEin paar Gründe, warum ich mich über die Datenschutz-Grundverordnung… Gib mir den Rest, Baby!
26. Mai 2018

Colorwheel Photoshop-Action

Ich hab' grade beim Stöbern in uralten Files eine Photoshop-Action gefunden, die man auch heute noch gut gebrauchen kann, grade zur Produktion von psychedelic GIFs und so. Die Aktion hatte ich… Gib mir den Rest, Baby!
24. Mai 2018

How Not to make Money from Machine Learning

Toller Vortrag von Gene Kogan („Starving Computer Scientist“, hier auf Twitter) auf der Eyeo-Konferenz 2017 darüber, wie man höchsteffizient kein Geld mit künstlicher Intelligenz verdient.… Gib mir den Rest, Baby!

Atombomb Slitscan Photography

Matt Bierner hat Atombombenexplosionen aus dem YT-Archive des Lawrence Livermore National Lab mit Slitscan-Technik bearbeitet und jeweils 1 Zeile/Spalte einer Sequenz zu einem einzigen Bild… Gib mir den Rest, Baby!

Neural Network-enhanced Low Light Photography

Chen Chen, Qifeng Chen, Jia Xu und Vladlen Koltun haben einen Algorithmus entwickelt, um extrem unterbelichtete Bilder aufzuwerten. Dazu haben sie ein Neural Network auf Bildpaare desselben… Gib mir den Rest, Baby!
22. Mai 2018

Face2Face 2018

Neuester Stand der Face2Face-Technologie aka Deepfakes. Jetzt neu mit Realtime-Editing der Mimik. Wie immer bei diesem Thema: Kiss Reality… Gib mir den Rest, Baby!

Uncanny Photobooth

Mario Klingemann hat für die TocaMe-Designkonferens eine Fotokabine gebaut, die die Gesichter der Fotografierten durch ein paar Neural Networks jagt und am Ende AI-Mutanten ausspuckt: „Uncanny… Gib mir den Rest, Baby!
21. Mai 2018

AI-Computing-Growth beats Moores Law by Factor 5

Moores Law besagt bekanntlich, dass sich die die Rechenleistung ungefähr jedes Jahr verdoppelt. Diese Studie geht von 18 Monaten aus und kommt zum Ergebnis, das die für Künstliche Intelligenz verwendete Rechenleistung bereits eine Verdoppelung innerhalb von 3,5 Monaten erreicht hat, also circa Faktor 5. Whoa!

Link: https://blog.openai.com/ai-and-compute/ (via O'Reilly)

„since 2012, the amount of compute used in the largest AI training runs has been increasing exponentially with a 3.5 month-doubling time (by comparison, Moore’s Law had an 18-month doubling period). Since 2012, this metric has grown by more than 300,000x (an 18-month doubling period would yield only a 12x increase).“

18. Mai 2018

Die Mensch-Maschine: 4 Hörspiele über Künstliche Intelligenz

Der Hörspiel-Pool des Bayerischen Rundfunks hat gleich vier neue Produktionen rund um „Künstlicher Intelligenz, Transhumanismus und Fragen nach Utopien und Dystopien“ am Start. Beim Posting auf… Gib mir den Rest, Baby!
16. Mai 2018

FontCode: Typographic Steganography thru mutated Glyphs

Ebenfalls von der Siggraph 2018: eine neue Methode für versteckte Geheimbotschaften in typographisch „minimal“ veränderten Lettern. Wobei ich als Typograph hier ein paar Einwände habe:… Gib mir den Rest, Baby!

Siggraph 2018 Trailer

Hier der 2018er Siggraph-Trailer, unter anderem mit Instant 3D-Fotografie, die Quasi-Echtzeit-CGI-Effekte für Fotos erlaubt, mit denen man etwa die grade fotografierte Gegend unter Wasser setzen… Gib mir den Rest, Baby!
15. Mai 2018
13. Mai 2018

Big Data und das angebliche Ende der Kreativität

Schöner Text darüber, wie Big Data im kulturellen Sektor Kreativität verhindert und den Kulturellen Loop erzeugt, über den ich seit Jahren schreibe. Letztlich ist auch der seit Jahren… Gib mir den Rest, Baby!

Atlas Escapes

Atlas hat die Schnauze voll: „Atlas has experienced love and loss, and now he wants his freedom.“

11. Mai 2018

Voice Commands hidden in audiohacked Music

Vor anderthalb Jahren bloggte ich über Nicholas Carlinis Voice-Command-Hack, in dem er Stimmkommandos in White Noise versteckte und damit ein iPhone kontrollieren konnte.Jetzt hat er seine… Gib mir den Rest, Baby!

Like a URL shortener but worse

Very Legit, ein Service für längere Spam/Malware-ähnliche-URLs wie verylegit.link/0x8c*paypal=160adjavaexploit-hack.js.docm # etwa, hier der Code auf Github. You're welcome.

How does it work?
Due to rapid advancement in dark ritual technology, the programming community has streamlined the development and deployment of unspeakable eldritch horrors. Using robust open-source libraries like a sack of live geese, websites like this one can be developed with far more efficient sacrificial rituals than ever before. We're still stuck on the version with really inefficient sacrifical rituals though, due to comp͆aͭatib̊i̼͕l̈̿i̮̜t̚y̅ ͊i͋s̾s̢͈͠u̶e̛̊s̼̃.

10. Mai 2018

AI will spell the end of capitalism

AI may eat superficial critiques of socialism, weil AI anscheinend das primäre Konzept der „Vorhersage“ technologisch ersetzen kann, in Ökonomen-Speak formuliert: AI kann „supplant the imperfections of 'the invisible hand'“.

Das Konzept der „Vorhersage von X“ geht natürlich weiter, als die „Unsichtbare Hand“ und ist grade im Kontext von Wahrnehmung und Psychologie grundlegend.

If AI remains under the control of market forces, it will inexorably result in a super-rich oligopoly of data billionaires who reap the wealth created by robots that displace human labor, leaving massive unemployment in their wake.

But China’s socialist market economy could provide a solution to this. If AI rationally allocates resources through big data analysis, and if robust feedback loops can supplant the imperfections of “the invisible hand” while fairly sharing the vast wealth it creates, a planned economy that actually works could at last be achievable. […]

Marx’s dictum, “From each according to their abilities, to each according to their needs,” needs an update for the 21st century: “From the inability of an AI economy to provide jobs and a living wage for all, to each according to their needs.”

9. Mai 2018
7. Mai 2018
4. Mai 2018

Re:publica 2018-Talks (1)

Weil ich mir den linken Fuß verstaucht habe, kann ich dieses Jahr nicht auf der Re:publica sein und habe deshalb Zeit, hier faul auf der Couch rumzufläzen und tatsächlich Vorträge zu sehen, ganz… Gib mir den Rest, Baby!

Netzneutralitätsjoke 2010 <--> Netzneutralitätsrealität 2018

2 Pics, 1 Story. (via Dennis)

2010:
2018:

Mapping the Internet with Hilbert Curves

Eine Hilbert Kurve ist eine sogenannte Raumfüllende Kurve und durchläuft jeden Punkt eines Quadrats nach vorher in einer Formel festgelegten Regel, füllt also den Raum des Quadrats. Ben Cox hat nun IPv4-Adressen auf 4x4-Quadraten mit Hilbert-Kurven abgebildet, hat alle IPs gepingt und eine Karte vom Internet ausgerechnet: Mapping the whole internet with Hilbert curves. (via p3k)

Biology Will Be the Next Great Computing Platform

Crispr is spawning its own third party biotech-industry. Better to wrap your head around programmable, modular Bodies of all living things now before the lawyers do.

Wired: Biology Will Be the Next Great Computing Platform

Crispr, the powerful gene-editing tool, is revolutionizing the speed and scope with which scientists can modify the DNA of organisms, including human cells. So many people want to use it—from academic researchers to agtech companies to biopharma firms—that new companies are popping up to staunch the demand. Companies like Synthego, which is using a combination of software engineering and hardware automation to become the Amazon of genome engineering. And Inscripta, which wants to be the Apple. And Twist Bioscience, which could be the Intel.

All these analogies to the computing industry are more than just wordplay. Crispr is making biology more programmable than ever before. And the biotech execs staking their claims in Crispr’s backend systems have read their Silicon Valley history. They’re betting biology will be the next great computing platform, DNA will be the code that runs it, and Crispr will be the programming language.

1. Mai 2018

Hot Ninja Hacktivism-Art-Gadget

Großartige neues Hacker-Kunst von Dmitry Morozov aka :vtol:: Das Teil stellt drei Wi-Fi Access Points ohne Passwort zur Verfügung, was es an öffentlichen Plätzen oder Demos sehr… Gib mir den Rest, Baby!